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»Neue Töne braucht das Land. Die Frankfurter Mozart-Stiftung im Wandel der Geschichte (1838-2013)«

„Mäzene, Stifter, Stadtkultur“ , Schriftenreihe der Frankfurter Bürgerstiftung, Band 10

Frankfurt im Jahr 1838: Inmitten der Umbruchszeit zwischen den Befreiungskriegen und der Revolution von 1848 haben sangesfreudige Frankfurter Bürger eine revolutionäre Idee: Sie veranstalten ein „Deutsches Sängerfest“ an den Ufern des Mains, und aus den Einnahmen gründen sie eine Stiftung, um junge Komponisten zu unterstützen. Ein Projekt von zukunftsweisender Bedeutung, denn im zersplitterten Deutschland gibt es keinerlei staatliche Förderung für junge Talente und noch keine Konservatorien. Schutzpatron ist Wolfgang Amadeus Mozart, dem die Stifter auf diese Weise ein Denkmal für die Zukunft setzen. Mit der Wahl von Max Bruch und Engelbert Humperdinck, Ludwig Thuille und Ernst Toch treffen die Preisrichter mehrfach ins Schwarze. Selbst die großen politischen Krisen und Katastrophen des 20. Jahrhunderts – den Ersten und den Zweiten Weltkrieg, Inflation und Währungsreform – überlebt die Stiftung. Bedeutende Komponisten unserer Zeit wie Claus Kühnl, Hans-Jürgen von Bose, Moritz Eggert, Jan Kopp und Annesley Black gehören zu den neuesten Preisträgern.
Das Buch schildert die wechselvolle Geschichte der Frankfurter Mozart-Stiftung von der Gründung bis ins 21. Jahrhundert. 175 Jahre Frankfurter Mozart-Stiftung: Das bedeutet Förderung der neuen Musik im Wandel der Kultur- und Kompositionsgeschichte.


Clemens Greve (Hrsg.), Ulrike Kienzle: Neue Töne braucht das Land. Die Frankfurter Mozart-Stiftung im Wandel der Geschichte (1838-2013).  „Mäzene, Stifter, Stadtkultur“, Band 10, Verlag der Frankfurter Bürgerstiftung in Zusammenarbeit mit der Cronstett- und Hynspergischen ev. Stiftung, 2013, 395 Seiten mit Abbildungen, ISBN: 978-3-934123-14-4

 

Info: »Neue Töne braucht das Land«