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Bruch. String Quartets op. 9, op. 10, op. posth. Diogenes Quartett

Manchmal gibt es sie noch, die großen Entdeckungen! In einer Schachtel aus dem Bestand der Frankfurter Mozart-Stiftung tauchte im Januar 2013 unverhofft die handgeschriebene Partitur eines Streichquartetts auf. Die Musikwissenschaftlerin Dr. Ulrike Kienzle fand es bei den Recherchen zu dem von der Frankfurter Bürgerstiftung beauftragten Buch über die Geschichte der Frankfurter Mozart-Stiftung. Im Verlag der Frankfurter Bürgerstiftung ist 2014 eine Faksimile-Ausgabe dieses Quartetts op. posth. mit Kommentar von Ulrike Kienzle und CD (Einspielung vom Diogenes Quartett) erschienen. Aufbauend auf dieser ersten Einspielung widmet das Diogenes Quartett Max Bruch eine weitere CD mit Neuaufnahmen der beiden expressiven, schwelgerischen und formvollendeten Streichquartette Nr. 1 in c-Moll op. 9 (von 1856, dem Schwesterwerk des op. posth.) und Nr. 2 in E-Dur op. 10 (1860) sowie das 1852 entstandene Streichquartett in c-Moll. op. posth., mit dem sich der 14-jährige Max (erfolgreich) um ein Stipendium der Mozart-Stiftung beworben hatte.

Info: Bruch. String Quartets op. 9, op. 10, op. posth. Diogenes Quartett, CD, Brilliant classic