Die Stiftung

Das Holzhausenschlösschen gilt seit der Renaissance als Ort von Kunst und Kultur.

Seine anmutige Gestalt erhielt das Wasserschloss, das über eine steinerne Brücke erreichbar ist, in den Jahren 1727 bis 1729. Eine der ersten Maßnahmen der Frankfurter Bürgerstiftung war die Renovierung des völlig heruntergekommenen Gebäudes. Diese außergewöhnliche Maßnahme, unmittelbar nach der Gründung der Stiftung, konnte nur durch den größten, sowohl finanziellen als auch ideellen Einsatz aller Beteiligten durchgeführt werden. Der einstige befestigte Gutshof vor den Toren Frankfurts, im Jahr 1398 erstmals erwähnt, war bereits im 16. Jahrhundert ein beliebter Treffpunkt von Frankfurter Künstlern und Gelehrten. Hamman von Holzhausen (1467 –1536) Ein Frankfurter Patrizier im Zeitalter der Reformation

Hamman von Holzhausen richtete damals den Sommersitz seiner Familie hier ein, in deren Besitz das mehrfach umgebaute Gebäude bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts geblieben ist. Seit 1989 nutzt die Frankfurter Bürgerstiftung das Haus. Seitdem führt sie ein breitgefächertes Kulturprogramm durch (s. Ideen, Ziele, Projekte der Stiftung). Auch die Kinder-Kulturarbeit kommt im Programm der Stiftung nicht zu kurz. Über 100 Kinderveranstaltungen werden pro Jahr durchgeführt. Für Kinder der Vor- und Grundschule gibt es beispielsweise die beiden Kinderchöre der Frankfurter Bürgerstiftung jeden Dienstag ab 16.30 Uhr (außer an schulfreien Tagen).

Gründungsmitglieder der Frankfurter Bürgerstiftung waren die Cronstett- und Hynspergische Evangelische Stiftung, die Roman und Helmine Spagl-Stiftung, die Ernst Max von Grunelius-Stiftung, die Stiftung Allgemeine Hypothekenbank, Frau Barbara von Metzler, die Degussa AG und das Institut für Gemeinwohl GmbH.