Mäzene, Stifter, Stadtkultur<br>Wie bayerisches Bier nach Frankfurt kam<br>Vortrag von Rudolf K. Wagner und Hans Zimmermann

Mäzene, Stifter, Stadtkultur
Wie bayerisches Bier nach Frankfurt kam
Vortrag von Rudolf K. Wagner und Hans Zimmermann
Am Mittwoch, 7. Dezember 2016, 19.30 Uhr

Eintritt frei

Diese Veranstaltung ist bereits vorüber.

Bier, das flüssige Brot, war durch Jahrhunderte nicht nur in Frankfurt für viele ein nahrhaftes Alltagsgetränk. Privat und in kleinen Gaststätten wurde ein nicht sehr lange haltbares Bier mit obergäriger Hefe in kleinen Mengen gebraut. Erst als Johann Gerhard Henrich nach seiner Lehrzeit auf Reisen nach München, Nürnberg und Regensburg die Kenntnis des Bierbrauens mit untergäriger Hefe und dessen Kühlung nach Frankfurt mitbrachte, konnte auch hier das schmackhaftere Bier länger gelagert werden.
Auf dem Sachsenhäuser Mühlberg entstand sukzessive ab 1835 mit der Henrich Brauerei die größte Brauerei Frankfurts. Über mehrere Generationen war das Henrich Bier eine äußerst erfolgreiche Marke mit einer Darstellung des Eschenheimer Turms auf ihren Flaschenetiketten.1921 fusionierte die Brauerei Joh. Gerh. Henrich aufgrund wirtschaftlicher Gründe mit der Brauerei Henninger. Zudem gab es die private Verbindung durch die Ehe einer Henrich-Tochter mit dem geschäftstüchtigen Bruno Schubert. Der ursprüngliche Name der Brauerei geriet in Vergessenheit und wurde erst durch die Nachforschungen von Rudolf K. Wagner wieder in Erinnerung gerufen.

begrenztes Platzangebot, keine Reservierungen möglich
Eine Veranstaltung der Freunde Frankfurts e.V. in Kooperation mit der Frankfurter Bürgerstiftung