Salon kontrovers: Briefe – schreiben und lesen<br>„Mir war wie einem, dem große Träume in Erfüllung gehen“<br>Aus dem Briefwechsel zwischen Rainer-Maria Rilke und Lou Andreas-Salomé

Salon kontrovers: Briefe – schreiben und lesen
„Mir war wie einem, dem große Träume in Erfüllung gehen“
Aus dem Briefwechsel zwischen Rainer-Maria Rilke und Lou Andreas-Salomé
Am Donnerstag, 21. September 2017, 19.30 Uhr

Diese Veranstaltung ist bereits vorüber.

Gelesen von Justus Pfankuch und Birgitta Assheuer
Konzeption: Hanne Kulessa

1897 begegneten sich die Schriftstellerin Lou-Andreas Salomé (1861-1937) und der 21-jährige Dichter Rainer Maria Rilke (1875-1926) zum ersten Mal. Rilke verliebte sich auf der Stelle in die14 Jahre  ältere Frau, die ihm, wie Sigmund Freud es nannte, „Muse und sorgsame Mutter“ wurde.
Lou Andreas-Salome war zu dieser Zeit mit ihrem Buch über Nietzsche, mit ihren Erzählungen und Essays eine bekannte Schriftstellerin, Rilke hatte gerade seine ersten Gedichtbände veröffentlicht. Lou Andreas-Salomé war verheiratet, was sie aber nicht hinderte, andere Liebes-Beziehungen einzugehen. So eben auch mit Rilke, von dem sie sich 1900 trennte, mit dem sie aber weiterhin, bis zu seinem Tod 1926,  eine intensive Freundschaft verband.
Die beiden führten einen leidenschaftlichen Briefwechsel, dem der junge Dichter viele Gedichte beilegte, weil nur sie es ihm ermöglichten, seine brennende Liebe in Worte, in Poesie zu fassen. Die Briefe werden gelesen von Birgitta Assheuer und Justus Pfankuch.

Cronstett- und Hynspergische evangelische Stiftung (Förderer), Frankfurter Bürgerstiftung (Projektleitung)