Holzhausenkonzerte – klavierplus<br>Konzert mit Martin Helmchen und Marie-Elisabeth Hecker

Holzhausenkonzerte – klavierplus
Konzert mit Martin Helmchen und Marie-Elisabeth Hecker
Am Sonntag, 6. Mai 2018, 19.30 Uhr
Marie-Elisabeth Hecker © Harald Hofffmann

Marie Elisabeth-Hecker Violoncello
Martin Helmchen Klavier

Robert Schumann (1810 – 1856)
5 Stücke im Volkston für Violoncello und Klavier op. 102
Johannes Brahms (1833 – 1897)
Sonate für Klavier und Violoncello Nr. 1 e-Moll op. 38
Benjamin Britten (1913 – 1976)
Sonate für Violoncello und Klavier op. 65 in C-Dur

 

 

 


Die 1987 geborene Marie-Elisabeth Hecker hat bereits mit vier Jahren begonnen, Cello zu spielen und war später Schülerin am Robert-Schumann-Konservatorium in Zwickau. Im Alter von 12 Jahren gewann sie zum ersten Mal den Wettbewerb Jugend musiziert. Zu ihren wichtigen Auszeichnungen gehören der Sonderpreis beim Dotzauer-Wettbewerb 2001 und der Preis des Borletti-Buitoni Fonds 2009. Den internationalen Durchbruch bescherte ihr der sensationelle Erfolg beim Rostropowitsch-Wettbewerb 2005 in Paris: Dort gewann sie - erstmals in der Geschichte des bedeutenden Cellowettbewerbes - sowohl den ersten Preis als auch zwei Sonderpreise. Seitdem gehört sie zu den gefragtesten Solistinnen und Kammermusikerinnen der jungen Generation. Zu den bisherigen Höhepunkten ihrer Karriere gehören etwa Konzerte mit Orchestern wie dem BBC Symphony Chamber Orchestra of Philadelphia, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, der Dresdner Philharmonie, oder der Staatskapelle Berlin und den Wiener Symphonikern, um nur einige zu nennen.

Martin Helmchen, 1982 in Berlin geboren, hat sich als einer der Top-Pianisten der jüngeren Generation etabliert. Er gastierte in den vergangenen Jahren bei den Berliner und Wiener Philharmonikern sowie dem New York Philharmonic Orchestra. Er konzertiert mit zahlreichen renommierten Orchestern, darunter die meisten deutschen Rundfunkorchester, das Tonhalle-Orchester Zürich, das Orchestre de Paris, die Wiener Symphoniker, das London Philharmonic Orchestra, die Academy of St Martin in the Fields, das Boston Symphony und das Cleveland Orchestra.

 

 

Den Auftakt bilden Schumanns 5 Stücke im Volkston op. 102, die er 1849 zusammen mit drei weiteren Kammermusikwerken speziell für das Musizieren im häuslichen Kreis konzipierte. Schumann bemüht sich darin mit der Schlichtheit des Ausdrucks um einen Volkston, der dem Interesse der Öffentlichkeit nach allgemein verständlicher Kunst nachkam und entspricht damit dem Zeitgeist. Seine erste Cellosonate - die Sonate für Klavier und Violoncello Nr. 1 e-Moll - begann Johannes Brahms im Sommer 1862, vollendete sie 1865 und publizierte sie schließlich ein weiteres Jahr später. Ursprünglich als 4sätzige Sonate im Sinne der klassisch-romantischen Tradition komponiert, strich Brahms im Laufe der Komposition das Adagio. Die berühmteste Künstlerfreundschaft zwischen einem Cellisten und einem Komponisten verband Benjamin Britten und Mstislav Rostropowitsch. Die beiden lernten sich 1960 durch Dmitri Schostakowitsch kennen. Ohne es zu ahnen, gab der russische Komponist damit den Anstoß zu fünf der bedeutendsten Cellowerke der Moderne, die Britten in den folgenden 14 Jahren für Rostropowitsch schreiben sollte, der Sonate für Violoncello und Klavier op. 65 in C-Dur. 

Cronstett- und Hynspergische evangelische Stiftung (Förderer), Freundes- und Förderkreis der Frankfurter Bürgerstiftung (Förderer), Frankfurter Bürgerstiftung (Projektleitung)

Kategorie05/04/03/02/01
Eintritt€ 17/€ 28/€ 34/€ 39
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