Holzhausenkonzerte – klavierplus<br>Konzert mit Anne Luisa Kramb und Julius Asal

Holzhausenkonzerte – klavierplus
Konzert mit Anne Luisa Kramb und Julius Asal
Am Montag, 14. Mai 2018, 19.30 Uhr

Anne Luisa Kramb Violine
Julius Asal Klavier

Sergei Sergejewitsch Prokofjew (1891-1953)
Sonate für Violine und Klavier f-Moll op. 80
Claude Debussy (1862-1918)
Sonate für Violine und Klavier g-Moll
Johannes Brahms (1833-1897)
Sonate für Klavier und Violine A-Dur op. 100

Die 18-jährige Anne Luisa Kramb spielt bereits seit ihrem vierten Lebensjahr Violine und konnte sich schon früh als vielversprechende Geigerin etablieren. Als Preisträgerin internationaler Wettbewerbe, darunter der Menuhin-Wettbewerb in London, trat sie bereits mit namhaften Orchestern wie der Staatskapelle Weimar auf. Auch bei wichtigen Musikfestivals wie den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern war die junge Geigerin bereits zu Gast. 


Der 1979 geborene Pianist Julius Friedrich Asal wird von der Presse als Ausnahmetalent seiner Generation gefeiert. Bereits mit neun Jahren gewann er den Sonderpreis beim Mendelssohn-Wettbewerb für junge Streicher und Pianisten und machte seitdem in der Wettbewerbsszene immer wieder auf sich aufmerksam; so etwa beim Internationalen Klavierwettbewerb Wiesbaden oder dem Kammermusikpreis der Polytechnischen Gesellschaft. 

Hier treffen Kontraste der verschiedensten Art aufeinander. Prokofjews Sonate für Violine und Klavier f-Moll op. 80 entstand zu einer Zeit, als er sich intensiv mit russischer Folklore beschäftigte. Während bei Prokofjew die bedrückende Tristheit noch der russischen Tradition nach sehr deutlich zum Tragen kommt, ist Debussys Sonate für Violine und Klavier g-Moll abgeklärter und endgültiger. Die Rückbesinnung auf die vorklassische Musik Frankreichs führt dazu, dass die Sonate nur drei Sätze aufweist, die durch immer wieder erklingende Motive und Melodien eine Einheit erfahren. Den Abschluss bildet Brahms Sonate für Klavier und Violine A-Dur op. 100. Die "Thuner-Sonate" wurde laut eigener Aussage des Komponisten "in Erwartung der Ankunft einer geliebten Freundin" komponiert. In drei Sätzen treffen zerbrechliche und warme Töne aufeinander, die sowohl Prokofjews, als auch Debussys harten und teilweise kompromisslosen Klängen kontrastierend und versöhnlich gegenüberstehen.

Cronstett- und Hynspergische evangelische Stiftung (Förderer), Freundes- und Förderkreis der Frankfurter Bürgerstiftung (Förderer), Frankfurter Bürgerstiftung (Projektleitung)

Kategorie05/04/03/02/01
Eintritt€ 17/€ 28/€ 34/€ 39
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