Salon kontrovers: Briefe – schreiben und lesen<br>„Was an den Anfang gehört, kommt am Schluß“<br>Aus dem Briefwechsel zwischen Max Frisch und Uwe Johnson

Salon kontrovers: Briefe – schreiben und lesen
„Was an den Anfang gehört, kommt am Schluß“
Aus dem Briefwechsel zwischen Max Frisch und Uwe Johnson
Am Donnerstag, 14. Juni 2018, 19.30 Uhr
Max Frisch © Max Frisch Archiv, Zürich

Konzeption: Hanne Kulessa

Die Briefe werden gelesen von Christoph Pütthoff und Isaak Dentler

 

 Zwei Schriftsteller, die die deutschsprachige Literatur in der 2. Hälfte des 20.Jahrhunderts mit geprägt haben, die Freunde sein wollten und es schließlich auch waren, schrieben sich Briefe: aber bitte immer schön mit Abstand oder, wenn es sein mußte, mit Gebrüll. Der Briefwechsel zwischen Uwe Johnson und Max Frisch von 1964 bis 1983 bietet tiefe Einblicke nicht nur in eine schwierige, auch besorgte Freundschaft, sondern auch in Arbeitsprozesse, in den Literaturbetrieb. Er vermittelt auf ganz besondere Weise Einblick in ein Stück Zeit- und Literaturgeschichte. .

Frisch und Johnson lernten sich 1962 persönlich kennen. Der im Oktober 1964 beginnende Briefwechsel wird eröffnet von Max Frisch mit den Zeilen: „Verehrter Uwe Johnson, die Begegnung mit Ihnen in Berlin, die Art, wie Sie sich verhalten haben, hat mich betroffen, beschäftigt, da ich sie nicht verstehe…“ Der Brief endet mit: „Eine Begegnung wie diese in Berlin, noch einmal hinzunehmen, verlange ich nicht von mir. Herzlich Ihr Frisch“

Das ist der Beginn einer (wunderbaren) Freundschaft über fast zwanzig Jahre.

Isaak Dentler, ist seit 2009 festes Ensemblemitglied am Schauspiel Frankfurt. Parallel zu seiner Theaterarbeit ist er regelmäßig im TV zu sehen, seit 2014 spielt er fest in der Ermittlertruppe um Wolfram Koch und Margarita Broich im ARD Tatort aus Frankfurt. Er arbeitet auch viel als Sprecher für den Rundfunk und in den verschiedensten Medien, seine Stimme ist in zahlreichen Hörspielen und Radio Features zu hören.

Christoph Pütthoff ist seit der Spielzeit 2009/10 Ensemblemitglied am Schauspiel Frankfurt. Er arbeitet ebenfalls als Filmschauspieler und hat als Sprecher zahlreiche Hörbücher eingelesen. 2008 erhielt er als bester Nachwuchskünstler den Bochumer Theaterpreis.

 

Förderer: Cronstett- und Hynspergische evangelische Stiftung, Freundes- und Förderkreis der Frankfurter Bürgerstiftung

Projektleitung: Frankfurter Bürgerstiftung

Kategorie05/04/03/02/01
Eintritt€ 8/€ 10/€ 11/€ 12
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