Neues Programm von Januar bis April 2019

Jubiläum 30 Jahre Frankfurter Bürgerstiftung

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde und Förderer der Frankfurter Bürgerstiftung,

unsere Stiftung feiert mit Ihnen ein ganzes Jahr lang ihr 30-jähriges Jubiläum! Seit dem Gründungsjahr der Frankfurter Bürgerstiftung im Jahr 1989 haben wir fast 2000 Konzerte, über 3000 Kinderveranstaltungen und über 100 Publikationen organisiert und durchgeführt. Was nach 30 Ehejahren als sogenannte Perlenhochzeit gilt, ist ein wahrer Meilenstein, und so werden wir Ihnen 2019 ein ganz besonderes Veranstaltungsprogramm mit einer Vielzahl an Kulturperlen präsentieren – denn nach echten Perlen müsste im Holzhausenteich wohl vergeblich getaucht werden:
Wir starten am 20. Januar mit dem traditionellen Neujahrsempfang in das neue Jahr: Michael Quast wird die vielen Facetten Frankfurts in literarischen Schlaglichtern aus der reichen Stadtgeschichte bis in die Gegenwart zum Leuchten bringen. Musikalisch kommentiert und erweitert von Susanne Kohnen und Gregor Praml, die mit Oboe, Saxophon und Kontrabass dem „Frankfurt-Sound“ nachspüren. Den Frankfurter Klang geprägt hat auch das Emil Mangelsdorff Quartett, das am 4. Februar bereits zum 197. Mal zu Gast im Holzhausenschlösschen sein wird.
„Mit der ganzen Familie ins Konzert“ – das ist bei der Reihe Holzhausenkonzerte-klaviersolo vom 27. Januar bis zum 24. Februar möglich. Nach einem gemeinsamen Frühstück im Foyer stehen französische Kompositionen im Fokus: Die Pianisten Natalia Ehwald, So-Jin Kim, Eloïse Bella Kohn, Claire Huangci und Martin Stadtfeld stellen dabei nicht nur den französischen Impressionismus der deutschen Romantik gegenüber, sondern spannen auch einen Bogen von der barocken Suite bis hin zur radiophonen Klangästhetik.
Im Jahr 2019 ist das Eliot Quartett anlässlich des 30-jährigen Jubiläums der Frankfurter Bürgerstiftung von unserer Stiftung als erstes Streichquartett in Residence ausgewählt worden. Obwohl erst 2014 gegründet, zählt das nach dem U.S.-amerikanischen Schriftsteller T. S. Eliot  benannte Quartett zu den vielversprechendsten Streichquartetten der neuen Generation. Vielfach national und international ausgezeichnet, wird es im Holzhausenschlösschen vom 6. Februar bis zum 4. Dezember eine eigene Konzertreihe durchführen können. Hierfür hat das Streichquartett mehrere renommierte Künstler eingeladen: Am 6. Februar dürfen Sie sich zusätzlich auf die Pianistin Annika Treutler freuen, am 3. April sind der Geiger Boris Brovtsyn und die Pianistin Julia Okruashvili zu Gast.
Am 15. Februar findet exklusiv für unseren Freundes- und Förderkreis  ein  festliches Konzert zum Gründungstag der Frankfurter Bürgerstiftung und zum 290. Geburtstag des barocken Wasserschlösschens mit dem Ensemble 4 Times Baroque statt. Falls Sie noch nicht zum Freundes- und Förderkreis gehören, beachten Sie beiligenden Flyer! Wir freuen uns auf Sie!
Musikalisch bietet die Reihe „Songs und Chansons im Schlösschen“, konzipiert von Prof. Dr. Jürgen Schwab, weiterhin ein Forum  für anspruchsvolle deutschsprachige Künstler jenseits des Mainstreams: Am 15. März können Sie sich auf ein Doppelkonzert mit Lennart Schilgen (Gesang, Gitarre, Klavier) und der Musikgruppe Schnaps im Silbersee freuen. Der Berliner Liedermacher treibt Schabernack mit inneren und äußeren „Schweinehunden“, Black-Metal-Bands, der Liebe und allen anderen, die sich nicht wehren können. Die zweite Konzerthälfte gestaltet das Berliner Trio Schnaps im Silbersee: Melvin Haack und Peter Wolter schöpfen als Wortjongleure und Klangdompteure aus einem Musiversum gefüllt mit tiefem Blödsinn und entblößendem Tiefsinn. Judith Retzlik umgarnt die beiden Sänger und Gitarristen auf Geige, Schifferklavier und anderen Instrumenten und setzt so musikalische Glanzlichter.

Unter dem Titel „Oh! That Cello“  beginnt am 20. März eine neue Konzertreihe: An drei Konzertabenden werden die sechs Bach-Suiten für Cello einigen der interessantesten  modernen Werke für Cello solo gegenübergestellt. Die Cellisten Bettina Kessler und Michael Preuß präsentieren in diesem Zyklus ihr Instrument aus allen erdenklichen Blickwinkeln und Perspektiven.

Das 30-jährige Jubiläum der Frankfurter Bürgerstiftung trifft im Jahr 2019 auf ein weiteres Jubiläum: In Zusammenarbeit mit einer der wichtigsten deutschen Literaturzeitschriften,  der Zeitschrift SINN UND FORM der Berliner Akademie der Künste, werden wir das 70. Jubiläum der 1949 von Peter Huchel begründeten Literaturzeitschrift in einer Vortragsreihe feiern. Vom 21. Februar bis zum 11. April wird der Chefredakteur Dr. Matthias Weichelt an drei Abenden in einem Gespräch zunächst gemeinsam mit den Dichtern Durs Grünbein, Kornelia Koepsell, Jan Wagner und Lutz Seiler über das Gelingen von Gedichten und die Weltwahrnehmung der Lyrik sprechen. Über die von Schriftstellern erschaffenen Wort-Welten, über die Wunder und Geheimnisse des Erzählens sprechen anschließend die Autoren Esther Kinsky und Ingo Schulze gemeinsam mit Matthias Weichelt und lesen dabei aus eigenen Werken. Der Elastizität und Offenheit des Essays, der seit dem ersten Heft zu den Hauptgattungen von SINN UND FORM gehört, ist schließlich der letzte Abend gewidmet, an dem die Autoren Ina Hartwig und Simon Strauß zu Gast sind.

Jo van Nelsen ist auch im Jahr 2019 wieder zu Gast im Holzhausenschlösschen: Neben zwei Grammophon-Lesungen am 17. Januar und am 14. Februar gibt er unter dem Titel „Solang nicht die Hose am Kronleuchter hängt!“ am 21. März gemeinsam mit seinem Pianisten Bernd Schmidt Schlager und Kabarett der 1920er Jahre zum Besten.  Liebevoll freundschaftliche Briefe werden in der Reihe Salon kontrovers: Briefe – schreiben und lesen am 28. Februar durch den Briefwechsel zwischen Ingeborg Bachmann und Hans Magnus Enzensberger sowie am 4. April anhand des Briefwechsels zwischen Gustave Flaubert und George Sand thematisiert.

Fortgesetzt wird 2019 auch die Vortragsreihe „Mäzene, Stifter, Stadtkultur“, die einer Kooperation mit dem Verein der Freunde Frankfurts e. V. zu verdanken ist: Am 23. Januar spricht Michael F. Guntersdorf zum Thema „Architektur und Bauen: der Teufel steckt nicht nur im Detail“, am 13. März hält Dr. Markus Hirte einen Vortrag über Räuberbanden, und am 10. April stellt Andrea Janssen die Geschichte der frühen Flussbadeanstalten vor.
Dienstag ist Kindertag, und jede Woche kommen etwa 300 Kinder zu Besuch! Die Kinderbibliothek unter Leitung von Chris Holz öffnet ihre Pforten, und auch die Kinderchöre der Frankfurter Bürgerstiftung unter der Leitung des Kantors  Michael Riedel treffen sich regelmäßig und freuen sich über junge Teilnehmer. Schlosskater Ferdinand begibt sich im Frühjahr 2019 nicht nur erneut auf musikalische Entdeckungsreise nach Eisenach und auf literarische Entdeckungsreise ins Goethe-Haus, sondern feiert am 26. Februar auch eine große Faschings-Party! Dazu hat er den international gefeierten Clown Herrn von Bauch eingeladen, der sich gemeinsam mit dem Schlosskater Ferdinand auf zahlreiche große und kleine kostümierte Besucher, die zuhören und mitmachen können, freut!
Ausführliche Programmtexte zu unseren Veranstaltungen, das komplette Jubiläumsprogramm 2019 sowie weitere Informationen und Projekte finden Sie online hier!
Zu Weihnachten und zum neuen Jahr wünschen wir Ihnen und Ihren Familien frohe und besinnliche Festtage. Vielleicht sehen wir uns schon zu Beginn des neuen Jahres zum Neujahrsempfang? Dann sollten Sie sich dafür unter www.reservix.de schnell Karten besorgen, es gibt nur noch wenige Restkarten! Wir freuen uns auf ein Wiedersehen mit Ihnen im Holzhausenschlösschen!

Mit herzlichen Grüßen
Ihr
Clemens Greve
Stiftungsgeschäftsführer

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