Nosferatu – Eine Symphonie des Grauens<br>Stummfilmdrama von Friedrich Wilhelm Murnau

Nosferatu – Eine Symphonie des Grauens
Stummfilmdrama von Friedrich Wilhelm Murnau
Am Donnerstag, 1. November 2018, 19.30 Uhr
Gerhard Gruber © Gerhard Gruber

Diese Veranstaltung ist bereits vorüber.

Konzeption und Klavier: Gerhard Gruber

"NOSFERATU - Eine Symphonie des Grauens“ ist ein deutscher Stummfilm aus dem Jahr 1922 in der Regie von Friedrich Wilhelm Murnau, einem der ganz großen deutschen Filmregisseure.
Eigentlich sollte der Film 1925 nach einem verlorenen Urheberrechtsstreit vernichtet werden, zum Glück für die Nachwelt haben aber einige Schnittversionen überlebt, und es existieren mehrere restaurierte Fassungen. Nosferatu diente einigen Filmen des Horrorfilms als Vorbild.
Die Geschichte: Thomas Hutter lebt glücklich mit seiner Frau als Sekretär eines Maklers in Wisborg. Eines Tages schickt ihn dieser nach Transsylvanien, um mit dem Grafen Orlok über den Kauf eines Hauses zu verhandeln. Ellen, seine Frau, ahnt nichts Gutes, sie spürt die Gefahr, in die ihr Mann sich begibt. Nach langer Reise begegnet Hutter dem seltsamen Schlossherrn, und dieser unterzeichnet den Vertrag. Als er am nächsten Morgen im Schloss erwacht, entdeckt er kleine rote Male an seinem Hals und ahnt, welchem Grauen er gegenübersteht. Hutter verlässt fluchtartig das Schloss, wobei er sich bei einem Sprung verletzt. Nach seiner Genesung eilt er so rasch wie möglich heim. Bald legt ein führerloses Schiff in Wisborg an, dessen Fracht Pest, Tod und Verderben über die Bewohner bringt. Ellen erkennt diese Herausforderung, und um das unheilvolle Schicksal aufzuhalten, opfert sie sich und gibt sich dem Vampir hin. In den ersten Sonnenstrahlen des neuen Morgens löst sich die mysteriöse Gestalt in Nichts auf.

Nosferatu wird live am Klavier begleitet vom österreichischen Stummfilmpianisten Gerhard Gruber. Der 67-jährige Improvisations-Musiker begleitet nunmehr fast sein halbes Leben Stummfilme und bereist damit die ganze Welt von Los Angeles bis Shanghai, von Murmansk bis Tasmanien. Er liebt es, sich immer wieder aufs Neue von den Filmen verführen zu lassen und seine Begeisterung dem Publikum weiterzugeben. Für ihn ist es nie der Film allein, es ist immer die Dreiheit Film - Musik - Publikum, und deshalb ist jede Aufführung auch ein eigenes spezielles Erlebnis.

Projektleitung: Frankfurter Bürgerstiftung
Förderer: Cronstett- und Hynspergische evangelische Stiftung

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