Holzhausenkonzerte<br>Konzertmatinee mit dem Malion Quartett für alle Freunde und Förderer der Frankfurter Bürgerstiftung und anlässlich des 75. Geburtstages des Stifters Wolfgang Dietrich Hahn (Treuhand-Stiftung der Frankfurter Bürgerstiftung)

Holzhausenkonzerte
Konzertmatinee mit dem Malion Quartett für alle Freunde und Förderer der Frankfurter Bürgerstiftung und anlässlich des 75. Geburtstages des Stifters Wolfgang Dietrich Hahn (Treuhand-Stiftung der Frankfurter Bürgerstiftung)
Am Sonntag, 25. November 2018, 11.00 Uhr
Malion Quartett © Michael Preuss

Diese Veranstaltung ist bereits vorüber.

(1809. Bürgerkonzert)
Sophia Stiehler Violine
Jelena Galic Violine
Ulla Knuuttila Viola
Bettina Kessler Violoncello

Heitor Villa-Lobos (1887-1959)
Streichquartett Nr.1, WO99
Alberto Ginastera (1916-1983)
Streichquartett Nr.1, Op.20
Astor Piazzolla (1921-1992)
Tango Ballett

Konzertdauer: 1 Stunde ohne Pause

Das Programm der Matinee steht ganz im Zeichen der klassischen Musik Südamerikas und porträtiert mit Alberto Ginastera, Heitor Villa-Lobos und Astor Piazzolla drei der wichtigsten Komponisten des 20.Jahrhunderts, deren Kompositionen für Streichquartett unterschiedlicher nicht sein könnten.
Die kompositorische Entwicklung des Brasilianers Villa-Lobos(1887-1959) lässt sich an seinen 17 Streichquartetten gut nachvollziehen, deren erste Werke noch spätromantische Züge erkennen lassen, während die mittleren und späten Werke eine deutliche Erweiterung der Tonalität bis hin zur Atonalität aufzeigen.
Ginastera (1916-1983), neben Astor Piazzolla der wichtigste Komponist Argentiniens des 20. Jahrhunderts, wuchs in einer Zeit auf, in der die Dodekaphonie A. Schönbergs schon etabliert war und verband in seiner Musik traditionelle Rhythmen argentinischer Folklore mit der Harmonik moderner klassischer Musik, was in seinen Kompositionen für Streichquartett bisweilen an die Musik Béla Bartóks erinnert.
Den Abschluss bildet das berühmte Tango Ballett von Piazzolla (1921-1992), dem wohl bekanntesten südamerikanischem Komponisten.
Auch er ließ sich von der klassischen Musik seiner Zeit inspirieren, insbesondere durch Kompositionen von Strawinsky und Bartók, was dazu führte, dass Piazzolla den Tango Argentino von reiner Tanzmusik zum Tango Nuevo weiterentwickelte, einer Musik, die nicht in erster Linie dem Tanzen sondern dem Zuhören diente.
Diesen drei innovativen Komponisten soll das heutige Programm gewidmet werden. Eine Sache jedoch ist allen drei Werken gemeinsam - die unendlich sehnsüchtige Melancholie!

Projektleitung: Frankfurter Bürgerstiftung
Förderer: Cronstett- und Hynspergische evangelische Stiftung, Freundes- und Förderkreis der Frankfurter Bürgerstiftung

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