Holzhausenkonzerte – Streichquartetttage<br>Konzert mit dem Jade Quartett

Holzhausenkonzerte – Streichquartetttage
Konzert mit dem Jade Quartett
Am Mittwoch, 5. Dezember 2018, 19.30 Uhr
Jade Quartett © Kai Joachim

Diese Veranstaltung ist bereits vorüber.

(1812. Bürgerkonzert)


Hanlin (Annelie) Liang Violine
Hyun Ji (Lisa) You Violine
Iiro Rajakoski Viola
Shih-Yu (Gina) Yu-Holz Violoncello


Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)

Streichquartett Nr.2 D-Dur KV 155    
Jing Peng (*1965)
Suite der Jugendlichen
Darius Milhaud (1892-1974)
Streichquartett Nr.1 op. 5
Vincent d'Indy (1851-1931)
Streichquartett Nr.1 D-Dur

Das Jade Quartett wurde 2001 mit 4 asiatischen Musikern an der Musikhochschule Stuttgart gegründet, wo sie ihr Quartettstudium beim Melos Quartett mit Auszeichnung absolvierten. Neben klassischer Quartettliteratur spielen sie zeitgenössische Werke aus Europa und Taiwan. In nationalen und internationalen Wettbewerben haben sie zahlreiche Preise gewonnen.
Für das Jade Quartett wurde eine Reihe von Kompositionen geschrieben.

W. A. Mozart schrieb sein Mailänder Quartett Nr. 2 D-Dur KV 155 bereits im Alter von 16 Jahren während seiner dritten Italienreise. In Wien mussten Streichquartette vier Sätze und ein Menuett haben. Mozart schrieb seine sechs italienischen Quartette mit nur drei Sätzen.

Jing Peng wurde 1965 in TaiChung (Taiwan) geboren. 1995 schloss er sein Kompositionsstudium in Detmold ab. Er verbindet moderne und traditionelle Komposition, unter Anlehnung an taiwanesische Klänge. In der Suite der „Jugendlichen für Streicher“ schuf der Komponist eine Musik für gebildete und einfache Leute.

Darius Milhaud (1892 – 1974) widmete sein 1912 komponiertes Quartett Nr.1 op. 5 Paul Cézanne. Das Werk wurde im Herbst 1913 uraufgeführt. Milhaud komponierte produktiv in allen bedeutenden Musikgattungen (Oper, sinfonische Musik, Konzerte, Kammer- und Vokalmusik sowie Lieder).

Für Vincent d'Indy (1851 – 1931) stellen die Streichquartette Beethovens den Ursprung dar. Er zählt zu den getreuesten Schülern César Francks. Vincent d’Indy schrieb Sinfonien, sinfonische Dichtungen, Konzerte, Kammermusik vom Duo bis zu Sextetten, Klavier- und Chorwerke. Sein Streichquartett Nr.1 ​​in D-Dur, Op.35 wurde 1890 komponiert und galt als zukunftsorientiert.

Projektleitung: Frankfurter Bürgerstiftung
Förderer: Cronstett- und Hynspergische evangelische Stiftung, Freundes- und Förderkreis der Frankfurter Bürgerstiftung

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