Eliot Quartett in Residence zum 30-jährigen Jubiläum der Frankfurter Bürgerstiftung

Eliot Quartett in Residence zum 30-jährigen Jubiläum der Frankfurter Bürgerstiftung
Am Mittwoch, 6. Februar 2019, 19.30 Uhr
Eliot Quartett © Lorenz Gempper

Diese Veranstaltung ist bereits vorüber.

(1818. Bürgerkonzert)


Im Jahr 2019 ist das Eliot Quartett anlässlich des 30jährigen Jubiläums der Frankfurter Bürgerstiftung als erstes Quartett in Residence ausgewählt worden.

Maryana Osipova
Violine
Alexander Sachs Violine
Dmitry Hahalin Viola
Michael Preuss Violoncello

Annika Treutler Klavier

 

 


Franz Schubert (1797-1828)
Quartettsatz c-Moll D 703
Dmitri Schostakowitsch (1906-1975)
Klavierquintett g-Moll op. 57
Johannes Brahms (1833-1897)
Klavierquintett f-Moll op. 34

Das Eliot Quartett gründete sich im Sommer 2014 und zählt bereits zu den interessantesten und vielversprechendsten Streichquartetten der neuen Generation. Das international besetzte Ensemble gründete sich in Frankfurt am Main und ist Preisträger mehrerer nationaler und internationaler Wettbewerbe. Vor allem im Jahr 2018 machte das Quartett mit einer Bilanz von insgesamt vier Preisen renommierter Wettbewerbe auf sich aufmerksam. So erhielt das Eliot Quartett den 2. Preis beim Mozartwettbewerb Salzburg sowie den 2. Preis beim Melbourne International Music Competition, gewann den Preis des Deutschen Musikwettbewerbs mit 3 Sonderpreisen sowie den 1. Preis mit Sonderpreis für die beste Interpretation eines Werkes von K. Szymanowski beim Karol Szymanowski Competition. Seine Künstlerische Ausbildung begann das Eliot Quartett im Master-Studiengang an der HfMDK Frankfurt bei Hubert Buchberger und Tim Vogler sowie an der Escuela Superior de Musica Madrid in der Meisterklasse von Günter Pichler. Weitere entscheidende Impulse erhält das Quartett in der gemeinsamen Arbeit mit Alfred Brendel. Darüber hinaus sind die vier Musiker Stipendiaten der Villa-Musica Rheinland-Pfalz und arbeiteten in Meisterkursen mit Künstlern wie Valentin Erben, Oliver Wille, dem Mandelring Quartett und dem Schumann Quartett. Das Eliot Quartett ist nach dem U.S.-amerikanischen Schriftsteller T. S. Eliot benannt, der sich von den innovativen, späten Streichquartetten Ludwig van Beethovens zu seinem letzten großen poetischen Werk, „Four Quartets“, inspirieren ließ.

 

Im ersten Konzert Ihrer Residenz im Holzhausenschlösschen widmet sich das Eliot Quartett den Klavierquintetten von Shostakovich und Brahms, zwei der bedeutendsten Werken dieser Gattung. Am Klavier ist die Pianistin Annika Treutler zu erleben. Den Auftakt des Konzerts wie auch der gesamten Konzertreihe bildet Franz Schuberts der „Quartettsatz“ c-Moll D 703. Das einsätzige Werk war vom Komponisten ursprünglich als Kopfsatz eines neuen Streichquartetts geplant, welches dieser allerdings nie vollendete. Ein äußerst ungewöhnliches und spannendes Werk, das einen festen Platz im modernen Streichquartett-Repertoire einnimmt.

 

Projektleitung: Frankfurter Bürgerstiftung
Förderer: Cronstett- und Hynspergische evangelische Stiftung

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