Drei Abende mit SINN UND FORM<br>1. Abend: Das Gedicht als andere Wahrnehmung der Welt

Drei Abende mit SINN UND FORM
1. Abend: Das Gedicht als andere Wahrnehmung der Welt
Am Donnerstag, 21. Februar 2019, 19.30 Uhr

Gespräch und Lesung mit Matthias Weichelt, Durs Grünbein, Kornelia Koepsell, Jan Wagner und Lutz Seiler

Wenn es sich beim Lesen anfühle, als würde einem die Schädeldecke abgehoben, dann handele es sich um Poesie, zitiert der Dichter Jan Wagner Emily Dickinson in einem Gespräch: „Was mich wirklich glücklich macht, ist das Gelingen eines Gedichts. Ich glaube, so geht es allen, die Gedichte schreiben. Das liegt an der Wichtigkeit, die man der Sprache beimißt, dem Wunsch, all ihre widerstrebenden Elemente – das Musikalische, die Semantik, die Metaphern, die Paradoxien – auf engstem Raum zu vereinen, zum Klingen zu bringen und etwas zu schaffen, das dem Diktum von Emily Dickinson entspricht, das zu einer anderen Wahrnehmung der Welt führt, zu einer Explosion im Kopf. Der Wunsch, das zustande zu bringen, ist so groß, daß er das Hauptaugenmerk beansprucht.“
Über das Gelingen von Gedichten und die Weltwahrnehmung der Lyrik sprechen die Dichter Durs Grünbein, Kornelia Koepsell, Jan Wagner und Lutz Seiler mit Matthias Weichelt, dem Chefredakteur von SINN UND FORM. Und lesen natürlich auch eigene Lyrik.

Projektleitung: Frankfurter Bürgerstiftung in Zusammenarbeit mit der Zeitschrift Sinn und Form
Förderer: Heinz und Gisela Friederichs Stiftung

Kategorie05/04/03/02/01
Eintritt€ 8/€ 10/€ 11/€ 12
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