Eliot Quartett in Residence zum 30-jährigen Jubiläum der Frankfurter Bürgerstiftung

Eliot Quartett in Residence zum 30-jährigen Jubiläum der Frankfurter Bürgerstiftung
Am Mittwoch, 6. März 2019, 19.30 Uhr
Eliot Quartett © Lorenz Gempper

Diese Veranstaltung ist bereits vorüber.

(1824. Bürgerkonzert)

Maryana Osipova
Violine
Alexander Sachs Violine
Dmitry Hahalin Viola
Michael Preuss Violoncello

Dmitri Schostakowitsch (1906-1975)
Streichquartett Nr. 1 C-Dur op. 49
Sergei Prokofjew (1891-1953)
Streichquartett Nr. 2 F-Dur op. 92
Pjotr Iljitsch Tschaikowski (1840-1893)
Streichquartett Nr. 3 es-Moll op. 30

Das Eliot Quartett gründete sich im Sommer 2014 und zählt bereits zu den interessantesten und vielversprechendsten Streichquartetten der neuen Generation. Das international besetzte Ensemble gründete sich in Frankfurt am Main und ist Preisträger mehrerer nationaler und internationaler Wettbewerbe. Vor allem im Jahr 2018 machte das Quartett mit einer Bilanz von insgesamt vier Preisen renommierter Wettbewerbe auf sich aufmerksam. So erhielt das Eliot Quartett den 2. Preis beim Mozartwettbewerb Salzburg sowie den 2. Preis beim Melbourne International Music Competition, gewann den Preis des Deutschen Musikwettbewerbs mit 3 Sonderpreisen sowie den 1. Preis mit Sonderpreis für die beste Interpretation eines Werkes von K. Szymanowski beim Karol Szymanowski Competition. Im November 2018 wird das Eliot Quartett die Streichquartetttage im Holzhausenschlösschen eröffnen, wo es 2019 als erstes Quartett "in Residence" eine eigene Konzertreihe gestaltet wird. Seine Künstlerische Ausbildung begann das Eliot Quartett im Master-Studiengang an der HfMDK Frankfurt bei Hubert Buchberger und Tim Vogler sowie an der Escuela Superior de Musica Madrid in der Meisterklasse von Günter Pichler. Weitere entscheidende Impulse erhält das Quartett in der gemeinsamen Arbeit mit Alfred Brendel. Darüber hinaus sind die vier Musiker Stipendiaten der Villa-Musica Rheinland-Pfalz und arbeiteten in Meisterkursen mit Künstlern wie Valentin Erben, Oliver Wille, dem Mandelring Quartett und dem Schumann Quartett. Das Eliot Quartett ist nach dem U.S.-amerikanischen Schriftsteller T. S. Eliot benannt, der sich von den innovativen, späten Streichquartetten Ludwig van Beethovens zu seinem letzten großen poetischen Werk, „Four Quartets“, inspirieren ließ.

 

Hat Musik eine nationale Identität? Wie kommt es, dass man diese so unterschiedlichen Werke eindeutig der „russischen“ Musik zuordnet? Vom Gesang einer orthodoxen Totenmesse im 3. Streichquartett Tschaikowskys über lyrische und frühlingshafte Stimmungen des 1. Quartetts von Schostakowitsch hin zu den volkstümlichen Melodien des Kaukasus bei Prokofjew: ein buntes Programm, das die verschiedensten Facetten der klassischen Musik Russlands beleuchtet.

 

Projektleitung: Frankfurter Bürgerstiftung
Förderer: Cronstett- und Hynspergische evangelische Stiftung

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