Eliot Quartett in Residence zum 30-jährigen Jubiläum der Frankfurter Bürgerstiftung

Eliot Quartett in Residence zum 30-jährigen Jubiläum der Frankfurter Bürgerstiftung
Am Mittwoch, 3. April 2019, 19.30 Uhr
Eliot Quartett © Lorenz Gempper

Diese Veranstaltung ist bereits vorüber.

(1827. Bürgerkonzert)

Maryana Osipova
Violine
Alexander Sachs Violine
Dmitry Hahalin Viola
Michael Preuss Violoncello

Boris Brovtsyn Violine
Julia Okruashvili Klavier

Mieczysław Weinberg (1919-1996)
Sonate für zwei Violinen op. 69
Sergei Prokofjew (1891-1953)
Cello Sonata in C-Dur op.119
Ernest Chausson (1855-1899)
Konzert für Violine, Klavier und Streichquartett D-Dur op. 21

 

Das Eliot Quartett gründete sich im Sommer 2014 und zählt bereits zu den interessantesten und vielversprechendsten Streichquartetten der neuen Generation. Das international besetzte Ensemble gründete sich in Frankfurt am Main und ist Preisträger mehrerer nationaler und internationaler Wettbewerbe. Vor allem im Jahr 2018 machte das Quartett mit einer Bilanz von insgesamt vier Preisen renommierter Wettbewerbe auf sich aufmerksam. So erhielt das Eliot Quartett den 2. Preis beim Mozartwettbewerb Salzburg sowie den 2. Preis beim Melbourne International Music Competition, gewann den Preis des Deutschen Musikwettbewerbs mit 3 Sonderpreisen sowie den 1. Preis mit Sonderpreis für die beste Interpretation eines Werkes von K. Szymanowski beim Karol Szymanowski Competition. Im November 2018 wird das Eliot Quartett die Streichquartetttage im Holzhausenschlösschen eröffnen, wo es 2019 als erstes Quartett "in Residence" eine eigene Konzertreihe gestaltet wird. Seine Künstlerische Ausbildung begann das Eliot Quartett im Master-Studiengang an der HfMDK Frankfurt bei Hubert Buchberger und Tim Vogler sowie an der Escuela Superior de Musica Madrid in der Meisterklasse von Günter Pichler. Weitere entscheidende Impulse erhält das Quartett in der gemeinsamen Arbeit mit Alfred Brendel. Darüber hinaus sind die vier Musiker Stipendiaten der Villa-Musica Rheinland-Pfalz und arbeiteten in Meisterkursen mit Künstlern wie Valentin Erben, Oliver Wille, dem Mandelring Quartett und dem Schumann Quartett. Das Eliot Quartett ist nach dem U.S.-amerikanischen Schriftsteller T. S. Eliot benannt, der sich von den innovativen, späten Streichquartetten Ludwig van Beethovens zu seinem letzten großen poetischen Werk, „Four Quartets“, inspirieren ließ.

 

Im 3. Programm ihrer Konzertreihe stellen die Mitglieder des Eliot Quartetts zusammen mit dem Geiger Boris Brovtsyn und der Pianistin Julia Okruashvili ein aus den unterschiedlichsten kammermusikalischen Besetzungen bestehendes Programm vom Violin-Duo bis hin zum Klavier-Sextett vor. Während sich Prokofieffs Cello Sonate, die zwei der damals führenden sowjetischen Musiker, Mstislav Rostropovich und Swjatoslaw Richter gewidmet ist, schnell in der Celloliteratur etablierte, erlangt die Musik des sowjetischen Komponisten Mieczysław Weinberg erst in den letzten Jahren die Aufmerksamkeit, die diese vielseitige Musik verdient. Den fulminanten Abschluss des Konzerts bildet Ernest Chansons hochromantisches Konzert für Violine, Klavier und Streichquartett Op. 21, das Dank seiner einzigartigen Besetzung alle Interpreten des Abends vereint.

 

Projektleitung: Frankfurter Bürgerstiftung
Förderer: Cronstett- und Hynspergische evangelische Stiftung

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