Mäzene, Stifter, Stadtkultur<br>Frankfurt springt in den Main - Zur Geschichte der frühen Flussbadeanstalten

Mäzene, Stifter, Stadtkultur
Frankfurt springt in den Main - Zur Geschichte der frühen Flussbadeanstalten
Am Mittwoch, 10. April 2019, 19.30 Uhr

Eintritt frei

Vortrag von Andrea Janssen

Als im Jahr 1800 am Mainufer in der Nähe des Mainzer Tores ein „ Badeschiff“ vor Anker ging, lernten die Frankfurter die Möglichkeiten der aus Paris kommenden neuen Badekultur kennen. Mitten in der Stadt konnte man nach Geschlechtern getrennt und sittlich bekleidet in die Fluten des Mains eintauchen.1809 folgte eine Schwimmschule.  Ab 1898, der Main war inzwischen kanalisiert worden, lockte dann das legendäre Schwimmbad Mosler mit seinen verschiedenen Becken und einem separaten Damenbad zum Sprung in den Main.  

So schön das Baden im fließenden Gewässer auch war – die zunehmende Verschmutzung der Flüsse führte zur Schließung der Flussbadeanstalten. Man ging in Badeanstalten. Erst in jüngster Zeit wird der Wunsch nach dem Sprung in den Main wieder aktuell.

Andrea Janssen hat sich als Stadtteilhistorikerin mit der Geschichte des Holzhausenviertels in der Nachkriegszeit beschäftigt, widmet sich aber als überzeugte Frankfurterin mit Begeisterung zahlreichen anderen Aspekten der lokalen Geschichte.


Eintritt frei, begrenztes Platzangebot, keine Reservierungen möglich
Kooperationspartner: Frankfurter Bürgerstiftung, Freunde Frankfurts e.V.

Eintritt frei

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