Eliot Quartett in Residence zum 30-jährigen Jubiläum der Frankfurter Bürgerstiftung

Eliot Quartett in Residence zum 30-jährigen Jubiläum der Frankfurter Bürgerstiftung
Am Mittwoch, 5. Juni 2019, 19.30 Uhr
Eliot Quartett © Lorenz Gempper

(1833. Bürgerkonzert)

Maryana Osipova
Violine
Alexander Sachs Violine
Dmitry Hahalin Viola
Michael Preuss Violoncello

Maxim Rysanov Viola

Joseph Haydn (1732-1809)
Streichquartett C-Dur op. 20 Nr 2
Karol Szymanowski (1882-1937)
Streichquartett Nr. 2 op. 56
Johannes Brahms (1833-1897)
Klarinettenquintett h-Moll  op. 115 (Version für Viola und Streichquartett)
 

Das Eliot Quartett gründete sich im Sommer 2014 und zählt bereits zu den interessantesten und vielversprechendsten Streichquartetten der neuen Generation. Das international besetzte Ensemble gründete sich in Frankfurt am Main und ist Preisträger mehrerer nationaler und internationaler Wettbewerbe. Vor allem im Jahr 2018 machte das Quartett mit einer Bilanz von insgesamt vier Preisen renommierter Wettbewerbe auf sich aufmerksam. So erhielt das Eliot Quartett den 2. Preis beim Mozartwettbewerb Salzburg sowie den 2. Preis beim Melbourne International Music Competition, gewann den Preis des Deutschen Musikwettbewerbs mit 3 Sonderpreisen sowie den 1. Preis mit Sonderpreis für die beste Interpretation eines Werkes von K. Szymanowski beim Karol Szymanowski Competition. Im November 2018 wird das Eliot Quartett die Streichquartetttage im Holzhausenschlösschen eröffnen, wo es 2019 als erstes Quartett "in Residence" eine eigene Konzertreihe gestaltet wird. Seine Künstlerische Ausbildung begann das Eliot Quartett im Master-Studiengang an der HfMDK Frankfurt bei Hubert Buchberger und Tim Vogler sowie an der Escuela Superior de Musica Madrid in der Meisterklasse von Günter Pichler. Weitere entscheidende Impulse erhält das Quartett in der gemeinsamen Arbeit mit Alfred Brendel. Darüber hinaus sind die vier Musiker Stipendiaten der Villa-Musica Rheinland-Pfalz und arbeiteten in Meisterkursen mit Künstlern wie Valentin Erben, Oliver Wille, dem Mandelring Quartett und dem Schumann Quartett. Das Eliot Quartett ist nach dem U.S.-amerikanischen Schriftsteller T. S. Eliot benannt, der sich von den innovativen, späten Streichquartetten Ludwig van Beethovens zu seinem letzten großen poetischen Werk, „Four Quartets“, inspirieren ließ.

 

Szymanowskis zweites Streichquartett zeugt wie kaum ein anderes Werk von der Suche und Sehnsucht des Komponisten nach einer neuen, eigenen polnischen Musiksprache, inspiriert von den großen Meisterwerken der Spätromantik und des Impressionismus. Dieses originelle Werk steht im starken Kontrast zum Schaffen Joseph Haydns, das als Ursprung der Gattung des Streichquartetts gilt. Sein Op. 20 Nr. 2, welchem er 1772 die Überschrift “In Nomine Domini” voranstellte und mit dem Dank an den “allmächtigen Gott” und die “allerseligste Jungfrau Maria” beendete, bildet eine Brücke zum letzten Komponisten des Abends, Johannes Brahms, der ein leidenschaftlicher Manuskriptsammler war und über hundert Jahre später den Autograph von Haydns Op.20 erwarb. Sein Klarinettenquintett, ein Kammermusikjuwel von außergewöhnlicher Schönheit und Tiefe, erklingt in einer selten gespielten Fassung, in der eine zweite Bratsche, gespielt von Maxim Rysanov, den Part der Klarinette übernimmt.

 

 

Projektleitung: Frankfurter Bürgerstiftung
Förderer: Cronstett- und Hynspergische evangelische Stiftung

Kategorie05/04/03/02/01
Eintritt€ 17/€ 28/€ 34/€ 39
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