Salon kontrovers: Briefe – schreiben und lesen<br>„Bedenk, daß ich deine Briefe nicht entbehren kann“<br>Aus dem Briefwechsel Ingeborg Bachmann und Hans Magnus Enzensberger

Salon kontrovers: Briefe – schreiben und lesen
„Bedenk, daß ich deine Briefe nicht entbehren kann“
Aus dem Briefwechsel Ingeborg Bachmann und Hans Magnus Enzensberger
Am Donnerstag, 28. Februar 2019, 19.30 Uhr
Ingeborg Bachmann © picture alliance imagno - Barbara Pflaum

Gelesen von Friederike Ott und Thomas Hupfer
Konzeption: Hanne Kulessa

„Die Wahrheit nämlich ist dem Menschen zumutbar“- lautet ein berühmter Satz von Ingeborg Bachmann. Ob in den Briefen zwischen Ingeborg Bachmann und Hans Magnus Enzensberger immer die Wahrheit geschrieben wird, wissen wir nicht so genau, aber das, was zu lesen ist, ist aufschlußreich, ist überraschend, ist spannend. Die Korrespondenz beginnt 1957, beide sind als Dichter bekannt, ja berühmt, Bachmann mit ihren Gedichtbänden „Die gestundete Zeit“ und „Anrufung des großen Bären“, Enzensberger mit seinem Gedichtband „Die Verteidigung der Wölfe“. Der Briefwechsel endet am 31. Oktober 1972, ein halbes Jahr vor Ingeborg Bachmanns Tod. Es geht um Arbeit, um das Schreiben, um das Leben in diesen liebevoll freundschaftlichen Briefen, die manchmal erotisch flirren, die poetisch und fürsorglich sind und die gleichzeitig anderthalb Jahrzehnte deutscher Literaturgeschichte widerspiegeln.

Die Briefe werden gelesen von Friederike Ott und Thomas Hupfer

Friederike Ott hatte bereits während ihres Studiums an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt erste Gastengagements am Schauspiel Frankfurt und Deutschen Theater Berlin. Ihr erstes Festengagement führte sie 2009 ans Staatstheater Wiesbaden. Ab 2011 war sie festes Ensemblemitglied des Bayerischen Staatsschauspiel und erhielt dort den Förderpreis des Vereins der Freunde des Residenztheaters. 2013 wurde sie mit dem Bayerischen Kunstförderpreis in der Sparte »Darstellende Kunst« für ihre Arbeit am Residenztheater ausgezeichnet. Sie arbeitet zudem beim Hessischen als auch beim Bayerischen Rundfunk als Sprecherin für verschiedene Produktionen. Zur Zeit ist sie festes Ensemblemitglied am Schauspiel Frankfurt.

Der Schauspieler und Regisseur Thomas Hupfer, geboren in Altötting, absolvierte seine Schauspielausbildung am Schauspielhaus Salzburg. Er arbeitet heute mit Theatern in Fest- und Gastengagements zusammen und entwickelt mit freien Gruppen selbst Theater- und Lese-Projekte; er hat in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen gespielt und er ist Rundfunksprecher, zu hören in zahlreichen Hörspielen und Features. 2014 wurde er mit dem Theaterpreis der Fränkischen Landeszeitung ausgezeichnet.

Kategorie05/04/03/02/01
Eintritt€ 8/€ 10/€ 11/€ 12
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