Holzhausenkonzerte – Streichquartettfesttage<br>Konzert mit dem Signum Quartett

Holzhausenkonzerte – Streichquartettfesttage
Konzert mit dem Signum Quartett
Am Freitag, 15. November 2019, 19.30 Uhr
Signum Quartett © Irene Zandel

Florian Donderer Violine
Annette Walther Violine
Xandi van Dijk Viola
Thomas Schmitz Violoncello
 
Franz Schubert (1797-1828)
Die Götter Griechenlands
(Bearb.: Xandi van Dijk)

Franz Schubert (1797-1828)
2. Satz, Andante aus dem Streichquartett d-Moll D 810 „Der Tod und das Mädchen”
Leos Janácek (1854-1928)
Streichquartett Nr. 1 „Kreutzersonate”
Franz Schubert (1797-1828)
Du bist die Ruh’
(Bearb.: Xandi van Dijk)

Franz Schubert (1797-1828)
Streichquartett a-Moll D 804 “Rosamunde”
 
Das Signum Quartett hat durch seine mitreißend lebendigen Interpretationen ein Zeichen in der internationalen Quartettszene gesetzt und sich mit seinen individuellen Programmkonzeptionen als eines der profiliertesten Ensembles seiner Generation etabliert.
Intensive Studien mit dem Alban Berg Quartett, dem Artemis Quartett und dem Melos Quartett sowie die Zusammenarbeit mit György Kurtág, Walter Levin, Alfred Brendel, Leon Fleisher und Jörg Widmann prägen die künstlerische Entwicklung des Signum Quartetts, das zahlreiche Preise gewonnen (Deutscher Musikwettbewerb, Premio Paolo Borciani, London International String Quartet Competition) und vielfach Förderung erfahren hat (u.a. BBC New Generation Artists, stART-Programm/ Bayer Kultur).
Konzertauftritte führen das Signum Quartett auf internationale Podien von Madrid und Barcelona bis Basel und Paris, von der Hamburger Laeiszhalle, dem Pierre Boulez-Saal und der Philharmonie Berlin, dem Gewandhaus Leipzig, der Philharmonie Luxemburg, dem Concertgebouw Amsterdam, dem Konzerthaus Wien, der Wigmore Hall London, der Bostoner Harvard Musical Association bis hin zum Schleswig-Holstein Musik Festival, dem Rheingau Musik Festival, den Schwetzinger Festspielen und den BBC Proms.
Die Diskographie des Signum Quartetts belegt seine stilistische Bandbreite: Neben den Großen der Quartettliteratur finden sich hier auch Raritäten wie die Quartette Ludwig Thuilles und eine Einspielung mit Quartettsätzen.
 
Die Werke dieses bewegten und bewegenden Programms sind durch literarische Vorlagen - Gedichte, eine Novelle und ein Schauspiel - inspiriert und setzen sich auf verschiedene Arten, ausgehend von einer Krisensituation, mit der Vergangenheit auseinander. Schuberts Lieder, auch das in seinem Quartett D 810 enthaltene „Der Tod und das Mädchen“, thematisieren das - Schubert seinerzeit
bereits drohende - unausweichliche Ende des menschlichen Daseins, aus der die unstillbare Sehnsucht
nach einem ruhigen Ort, der im Sinne eines utopischen Arkadiens in die ferne Vergangenheit verlegt wird, entsteht. Tolstois „Kreutzersonate“, die Leos Janácek zu seinem expressiven 1. Streichquartett anregte, befasst sich hingegen in kritischer Weise mit etablierten Bräuchen einer patriarchalen Gesellschaft vor dem Hintergrund einer zerrütteten Ehe.

Projektleitung: Frankfurter Bürgerstiftung
Förderer: Ernst Max von Grunelius-Stiftung

Kategorie05/04/03/02/01
Eintritt€ 17/€ 28/€ 34/€ 39
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