Holzhausenkonzerte – Streichquartettfesttage<br>Konzert mit dem casalQuartett

Holzhausenkonzerte – Streichquartettfesttage
Konzert mit dem casalQuartett
Am Donnerstag, 28. November 2019, 19.30 Uhr
casalQuartett

Felix Froschhammer Violine
Rachel Späth
Violine
Markus Fleck Viola
Andreas Fleck Violoncello
 
Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809-1847)
Andante & Scherzo op. 81
Norbert Burgmüller (1810-1836)
Streichquartett Nr. 2 op.7 d-Moll
Franz Schubert (1997-1828)
Streichquartettsatz c-Moll D 703
Juan Crisòtomo de Arriaga (1806-1826)
Streichquartett No. 1 d-Moll (1824)
 
Seit seiner Gründung 1996 entwickelte sich das Zürcher casalQuartett in über 1.500 Konzerten in aller Welt zu einem der international renommiertesten Quartette der Schweiz. Seine stilistische Vielfalt und vitale Bühnenpräsenz sind  außergewöhnliche Merkmale.
Ausgebildet beim Carmina-Quartett in Zürich, dem Alban-Berg-Quartett in Köln und bei Walter Levin in Basel kamen wichtige künstlerische Impulse durch die Zusammenarbeit mit Martha Argerich, Clemens Hagen, Patricia Kopatchinskaya, Sol Gabetta, Emma Kirkby, Benjamin Schmid, Maurice Steger, Christoph Prégardien, Khatia Buniatishvili, Nuria Rial, Regula Mühlemann und vielen anderen. Neben der Pflege des Kernrepertoires sind dem casalQuartett die emotionale Nähe zum Publikum, die Einbindung künstlerischer Partner aus verschiedenen Bereichen und die konzeptionelle Ausgestaltung der Programme am wichtigsten.
Mitglieder des Ensembles setzen auch in eigenen Festivals und Konzertreihen in der Schweiz und Deutschland diese Vision von innovativem, lebendigem und emotionalem Konzertieren um. Das Streichquartett ist eine der wandlungsfähigsten Gattungen, dem sowohl stilistische Ausflüge in die Musik des 17. Jahrhunderts, die Welt des Tango Nuevo, des Jazz und neuester Kompositionen ebenso gelingen, wie die Erweiterung der klanglichen und inhaltlichen Dimension durch Gast-Musiker, Schauspieler und durch Tanz und Literatur.
 
Die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts ist reich an Komponistenbiographien, die vorzeitig zum Stillstand kommen. So scheint es, die Frühromantik habe zuweilen auf tragische Weise mit ihrer Beschwörung des Gefühlvollen zwischen Liebe und Todesnähe ihre eigenen Idole geschaffen. Während bei Mendelssohn und Schubert der nachgelassene Bestand eine Fülle von Meisterwerken enthält, angesichts derer es fast blasphemisch scheint noch Steigerungspotenzial zu vermuten, sind die wenigen greifbaren Kompositionen bei Arriaga und Burgmüller wie ein glanzvolles Versprechen auf große Künstlerpersönlichkeiten, dessen Einlösung nie erfolgte.

Projektleitung: Frankfurter Bürgerstiftung
Förderer: Ernst Max von Grunelius-Stiftung

Kategorie05/04/03/02/01
Eintritt€ 17/€ 28/€ 34/€ 39
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