Mäzene, Stifter, Stadtkultur<br>Der Maler Moritz Daniel Oppenheim (1800 – 1882)<br>Präsentation des preisgekrönten Dokumentarfilms

Mäzene, Stifter, Stadtkultur
Der Maler Moritz Daniel Oppenheim (1800 – 1882)
Präsentation des preisgekrönten Dokumentarfilms
Am Mittwoch, 11. März 2020, 19.30 Uhr

Die Veranstaltung musste abgesagt werden.

Moritz Daniel Oppenheim - Filmplakat

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In Anwesenheit der Filmemacherin und Regisseurin Isabel Gathof

Der in Hanau im jüdisch-orthodoxen Milieu aufgewachsene Moritz Daniel Oppenheim fiel schon früh durch seine künstlerische Begabung auf. Mit 10 Jahren besuchte er die kurfürstliche Zeichenakademie in Hanau, mit 18  die Kgl. Akademie der Bildenden Künste in München. Er wurde damit der erste jüdische Maler mit akademischer Ausbildung. Bei einem Studienaufenthalt in Italien lernte er den Baron Carl Mayer von Rothschild kennen, für den er dann in Frankfurt als Porträtist und Kunstagent tätig wurde. 1825 ließ Oppenheim sich in Frankfurt nieder, wo er als Historien-, Genre- und Porträtmaler erfolgreich arbeitete. Seine gutbürgerliche Existenz verband er mit der Pflege jüdischer Traditionen, die er auch oft bildlich darstellte.

Der ungewöhnliche Film, mit dem die junge Filmemacherin Isabel Gathof an den Maler  Moritz Daniel Oppenheim erinnert, gewann bei Filmfestivals in Jerusalem und Moskau Preise und wurde 2017 mit dem Hessischen Filmpreis in der Kategorie Dokumentarfilm mit dem Prädikat „Wertvoll“ ausgezeichnet. Inzwischen begeistert er Filmfreunde in aller Welt.

Eintritt frei, begrenztes Platzangebot, keine Reservierungen möglich
Kooperationspartner: Frankfurter Bürgerstiftung, Freunde Frankfurts e.V.

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