Mäzene, Stifter, Stadtkultur<br>Hilfe, die Schweden kommen<br>Frankfurt unter schwedischer Besatzung 1631 – 1634

Mäzene, Stifter, Stadtkultur
Hilfe, die Schweden kommen
Frankfurt unter schwedischer Besatzung 1631 – 1634
Am Mittwoch, 22. April 2020, 19.30 Uhr

Die Veranstaltung musste abgesagt werden.

Diese Veranstaltung ist bereits vorüber.

Wir bitten um Ihr Verständnis, dass wir diese Veranstaltung aus aktuellem Anlass (Coronavirus/COVID-19) ausfallen lassen müssen.

Vortrag von Dr. Barbara Deppert-Lippitz

Eintritt frei, begrenztes Platzangebot, keine Reservierungen möglich
Kooperationspartner: Frankfurter Bürgerstiftung, Freunde Frankfurts e.V.

Fast völlig in Vergessenheit geraten ist, dass das Königreich Schweden von 1631 bis 1634 von Frankfurt aus regiert wurde. Mit der Landung auf Usedom 1630 griff Gustavus II Adolphus von Schweden, genannt der Löwe aus dem Norden, in den Dreißigjährigen Krieg ein. Und so hieß es schnell „Hilfe, die Schweden kommen!“. Von Frankfurt versprach er sich finanzielle Unterstützung und so behandelte die Stadt fast zuvorkommend. Der König selber und später auch die Königin residierten mit Unterbrechungen im größten Haus der Stadt, dem am Liebfrauenberg gelegenem Großen Braunfels. Sein vom König nach Frankfurt gerufener Kanzler bestimmte von hier aus mit Hilfe königlicher Postreiter bis 1635d die Regierungsgeschäfte in Stockholm. Zahlungen an den König und kostbare Geschenke für die Stadt belasteten die Frankfurter Bürgerschaft, rettete sie aber vor einer kriegerischen Eroberung und Plünderung. In den zwanziger Jahren des vorigen Jahrhunderts restaurierte der Bund tätiger Altstadtfreunde in Erinnerung an Gustavus Adolphus von mit finanzieller Unterstützung aus Schweden die bemalte Fassade des Hauses Großer Braunfels. An das im Krieg zerstörte Haus erinnert heute nur noch sein einstiger Innenhof, die Sandhofpassage.

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