Holzhausenkonzerte – klavierplus<br>250 Jahre Ludwig van Beethoven!<br>Konzert mit dem Trio Adorno

Holzhausenkonzerte – klavierplus
250 Jahre Ludwig van Beethoven!
Konzert mit dem Trio Adorno
Am Donnerstag, 14. Mai 2020, 19.30 Uhr

Die Veranstaltung musste abgesagt werden.

Trio Adorno © Daniel Delang

Diese Veranstaltung ist bereits vorüber.

Wir bitten um Ihr Verständnis, dass wir diese Veranstaltung aus aktuellem Anlass (Coronavirus/COVID-19) ausfallen lassen müssen.

(1883. Bürgerkonzert)

Christoph Callies Violine
Samuel Selle Violoncello
Lion Hinnrichs Klavier

 

Ludwig van Beethoven (1770-1827)
Trio Es-Dur op.1/1

 Dmitri Dmitrijewitsch Schostakowitsch (1906-1975)

Trio Nr. 1 c-Moll op. 8
Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809-1847)
Trio c-Moll op. 66

Projektleitung: Frankfurter Bürgerstiftung
Förderer: Cronstett- und Hynspergische evangelische Stiftung

„Wir wollen ein ENSEMBLE und keine drei Solisten sein!“ Dieser Satz kennzeichnet das Trio Adorno wie kein zweiter, wenn die Musiker von ihrem bereits in Jugendjahren gegründeten Ensemble erzählen. Aus der prominenten Schule des legendären Alban Berg Quartetts hervorgegangen, treten sie dabei dem Trend der solistisch besetzten Ensembles entgegen und richten den Fokus auf das gemeinsame Musizieren und dem Streben nach einem
klanglichen Verschmelzen der Instrumente. Eine Hommage somit an den Kerngedanken der Kammermusik. Mit zahlreichen Wettbewerbserfolgen ausgezeichnet, tritt das Trio Adorno seit Jahren in Konzerten und Festivals auf den Bühnen Europas, Asiens, Amerikas bis hin nach Australien
auf und zieht weltweit Kammermusikliebhaber in ihren Bann, sodass das Trio als eines der spannendsten jungen Ensembles der Gegenwart gilt.
Unter dem Motto „Jugend und Reife“ bietet das Konzertprogramm zwei äußerst unterschiedliche Programmhälften. Den Auftakt machen die beiden Frühwerke der Komponisten Ludwig van Beethoven und Dimitri Schostakowitsch. Beethovens Trio in Es-Dur trägt dabei sogar die legendäre Opuszahl 1! Ein Werk, das in seiner klanglichen Leichtigkeit noch sehr an die Zeitgenossen Haydn und Mozart erinnert, aber schon die Kraft und Dimension erahnen lässt, die das Schaffen des
Bonners später prägen werden. Das Klaviertrio op. 8 des erst 17-jährigen Schostakowitsch hingegen steht ganz im Zeichen der Liebe. Während eines Kuraufenthaltes unsterblich in die Widmungsträgerin Tatjana Glivenko verliebt, schrieb der junge Russe in Jahre 1923 sein erstes Klaviertrio. Zwar lassen sich auch in diesem Werk bereits typische Merkmale des späteren Schaffens erkennen,
dennoch dominieren vor allem Sehnsucht und Leidenschaft die Komposition. Als Gegenüberstellung erklingt dann nach der Pause das düstere c-Moll Trio op.66 von Felix Mendelssohn-Bartholdy, das der Komponist nur zwei Jahre vor seinem Tod in Frankfurt komponierte. Mit seiner Virtuosität, kompositorischen Finesse und charakterlichen
Vielfältigkeit gilt es als ein Meisterwerk der Klaviertrioliteratur und als wahre Reifeprüfung für jeden Kammermusiker. Die Frankfurter Konzertbesucher können sich also in jeder Hinsicht auf einen kontrastreichen und leidenschaftlichen Abend freuen!

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