»Mäzene, Stifter, Stadtkultur« Vortragsreihe der Frankfurter Bürgerstiftung »Aber zugleich mit dem Glanz neuester Schönheit geschmückt« Frankfurt am Main vor 200 Jahren: ein Intermezzo zwischen Reichsstadt und Freier Stadt

»Mäzene, Stifter, Stadtkultur« Vortragsreihe der Frankfurter Bürgerstiftung »Aber zugleich mit dem Glanz neuester Schönheit geschmückt« Frankfurt am Main vor 200 Jahren: ein Intermezzo zwischen Reichsstadt und Freier Stadt
Am Mittwoch, 22. Juni 2011, 19.30 Uhr

Eintritt frei, es wird um Anmeldung gebeten

Vortrag von Hans‑Otto Schembs

Diese Veranstaltung ist bereits vorüber.

Frankfurt am Main vor 200 Jahren: 1806 dem Fürstprimas des von Napoleon geschaffenen Rheinbundes, Karl Theodor von Dalberg, als Herrschaftsgebiet zugeteilt, 1810 zum Großherzogtum erhoben, 1813 mit Napoleons Fall versunken. So kurz diese Zeit Frankfurts als Fürstenstadt war, sie bedeutete unwiederbringlich das Ende der jahrhundertealten reichsstädtischen Zeit, das endgültige Abstreifen der mittelalterlichen Fesseln. In enger Anlehnung an Frankreich und im Geiste der Aufklärung und der Ideale der Französischen Revolution erlebte Frankfurt unter Dalberg zahlreiche Reformen und Neuerungen im Bereich des Staatsrechts und der Stadtgestaltung, des Wohlfahrts‑ und Stiftungswesens, der Wirtschaft und der Wissenschaft, der Kunst und Bildung. Viele Errungenschaften überdauerten zwar dieses Intermezzo nicht, manche aber gewannen doch in freistädtischer Zeit und bis heute bleibenden Wert.

Hans‑Otto Schembs, geboren 1942 in Frankfurt am Main, Historiker und Publizist, ist für Frankfurter historische und kulturhistorische Institutionen tätig. Seine Schwerpunkte umfassen die Geschichte der Frankfurter Jjuden und des Stiftungswesens sowie die Entwicklung des Stadtbildes. Er ist langjähriger Geschäftsführer der Freunde Frankfurts/Verein zur Pflege der Frankfurter Tradition e.V (seit 1986) Vorstandsmitglied der Vereinigung der Freunde und Förderer des Stoltze‑Museums (seit 1992), Mitglied der Kommission zur Erforschung der Geschichte der Frankfurter Juden (seit 1976) und Mitglied des Denkmalbeirats (seit 1998). 2008 erhielt er den Stoltze‑Preis.

Eintritt frei, um eine Spende wird gebeten.

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